Wie eine ARGE einen Analphabeten in die Obdachlosigkeit treibt...
...ist der Titel eines Beitrags der neusten Ausgabe desARD-Politmagazins "Report Mainz" überschrieben.
Am Beispiel eines 53-jährigen Alg II -Empfängers berichtet der Fernsehjournalist Thomas Reutter über die restriktive Arbeitsweise der Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Arbeitslosengeld II - Empfänger (ARGE) in Greifswald.
Dem Analphabeten wurden monatelang Leistungen vorenthalten, weil er die geforderten schriftlichen Bewerbungen nicht nachweisen konnte. Durch den Leistungsentzug geriet der Kunde, wie die ARGE die Hilfebedürftigen irreführend nennt, mit den Mietzahlungen in Rückstand und die städtische Wohnungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH kündigte dessen Wohnung. Von der Zwangsräumung der Wohnung über Behördengänge zeigt der Beitrag den Weg des Greifswalders in die quasi behördenverordnete Obdachlosigkeit.
Der Report wurde am 19. Januar im ARD um 21:45 Uhr gezeigt.
Wer den Beitrag nicht gesehen hat, kann ihn hier nachlesen. Einen Leserbrief zum Report finden Sie hier.