Bundesverband Alphabetisierung auf der Frankfurter Buchmesse
Der Bundesverband Alphabetisierung e.V. ist dieses Jahr mit verschiedenen Projekten und Aktionen vom 19. bis 23. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vertreten.
Unter dem Motto „Kicken für die Alphabetisierung" stellen der Bundesverband Alphabetisierung e.V., der Bildungskanal BR-alpha, der Deutsche Volkshochschul-Verband und die Ernst-Klett Sprachen GmbH das F.A.N.-Projekt vor: Fußball. Alphabetisierung. Netzwerk. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Besucher der Buchmesse können per Tipp-Kick Tore für die Alphabetisierung erzielen. Jedes Tipp-Kick-Tor bedeutet ein Buch aus dem F.A.N.-Projekt für die Lese- und Schreibkurse an einer Volkshochschule. Die „erschossenen" Bücher werden dann den Kursen kostenlos zur Verfügung gestellt. Am Sonntag um 11:00 Uhr können Besucher der Buchmesse auf ein Tor schießen, in dem Schalke-Torwart Frank Rost steht. Auch hier werden Unterrichtsmaterialien für die Alphabetisierung erspielt.
Das Teilprojekt "F.A.N. - Fußball. Alphabetisierung. Netzwerk.", das in Münster angesiedelt ist, wird im Umfeld der Fußballweltmeisterschaft in Zusammenarbeit mit Fußballvereinen, Fanclubs und Fußballbegeisterten breitere Bevölkerungsschichten über unzureichende Lese- und Schreibkompetenz von Erwachsenen in Deutschland informieren.
Mit dem ALFA-MOBIL präsentiert sich ein weiteres Projekt des Bundesverbandes Alphabetisierung. U.a. werden die TV-Spots zum ALFA-TELEFON gezeigt und das Lernportal www.ich-will-schreiben-lernen.de vorgestellt, das vom Deutschen Volkshochschul-Verband und dem Bundes- verband Alphabetisierung e.V. entwickelt wurde. Beide Projekte werden auch beim SPIEGEL-Bildungsforum präsentiert. Zur Frage „Wer schreibt, der bleibt. Und wer nicht schreibt" diskutieren Heinrich Kreibich, Geschäfts- führer der Stiftung Lesen, Jürgen Genuneit und Elfriede Haller, Vorstandsmitglieder des Bundesverbandes Alphabetisierung e.V., Maren Elfert, UNESCO Institut für Pädagogik und Ralf Kellershohn vom Deutschen Volks- hochschul-Verband. Dort kommen auch ehemalige Analphabeten zu Wort und berichten von ihrer Geschichte und ihrem Lernweg.