Die nachfolgend aufgeführten innovativen Projekte - in erster Linie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert - sind ein Beitrag zur Bekämpfung des Analphabetismus.

Aufsuchende Beratung am ALFA-Mobil

 

Seit Beginn des Jahres 2015 ist das ALFA-Mobil wieder bundesweit unterwegs, um Werbung für Lese- und Schreibkurse für Erwachsene zu machen. Gemeinsam mit Bildungsanbietern und Multiplikatoren werden Betroffene über entsprechende Angebote informiert und die Öffentlichkeit für das Thema des funktionalen Analphabetismus sensibilisiert. Mit dem Projekt werden die bisherigen Aktivitäten des ALFA-Mobils erweitert und weiterentwickelt.

Das Projekt trägt dazu bei, das erarbeitete Fachwissen und das Wissen über Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten sowohl der breiten Öffentlichkeit als auch Multiplikatoren bereitzustellen. Es ergänzt die bundesweite nachfrageorientierte Beratung am ALFA-Telefon und die bundesweiten Kampagnen iCHANCE und "Mein Schlüssel zur Welt" um aufsuchende Beratung und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort.

Haben Sie Interesse an einer gemeinsamen Aktion? Das ALFA-Mobil kommt gerne kostenlos zu Ihnen, um Ihre Kurse oder Veranstaltungen zu bewerben. Auskunft zu verfügbaren Terminen erhalten Sie beim ALFA-Mobil Team.

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Laufzeit: 2015 - 2018

Mehr...

To top

 

Mit der Kampagne iCHANCE geht der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. neue Wege in der Ansprache und Motivation junger Erwachsener mit niedrigen Lese- und Schreibkompetenzen und hat für die Verwirklichung der Kampagne wichtige Partner und prominente Unterstützer gewonnen. Bis Ende 2017 wird bei jungen Erwachsenen die Werbetrommel für das nachträgliche Lesen- und Schreibenlernen gerührt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Mehr...

Alphabetisierung im Gefängnis ist das Thema von RAUS. Es wendet sich damit an Strafgefangene, die während der Haft Lesen und Schreiben lernen wollen, und an Personen, die im Vollzug, während und nach der Entlassung mit ihnen zu tun haben. Fünf Modellstandorte sind in das Projekt eingebunden.

Die Mitarbeiter von RAUS ermitteln Bedarfe und Bedingungen von Alphabetisierung im Strafvollzug. Sie entwickeln ein Konzept zur Ansprache und Motivation von Strafgefangenen, das bundesweit eingesetzt werden kann und  erarbeiten Lehr- und Lernmaterial, die sie selbst im Unterricht testen und Lehrenden im Strafvollzugkostenlos auf www.raus-blick.de zur Verfügung stehen. Die gezielte Information von Akteuren in Justiz, Straffälligen-Hilfe und Übergangsmanagement über funktionalen Analphabetismus bildet - angesichts geschätzter 20 Prozent Gefangener mit Lese- und Schreibschwierigkeiten - die dritte Säule des Projekts.  Zusätzlich zu den Modellstandorten wurden weitere Haftanstalten und Akteure der Straffälligen-Hilfe für ein überregionales Netzwerk gewonnen.

Die Informationsaktivitäten von RAUS für Häftlinge, der Materialpool für Lehrende im Straffvollzug, die Schulungs-Angebote für Multiplikatoren geben der Alphabetisierungsarbeit „hinter Gittern“ neuen Schub. Lesen und Schreiben lernen im Gefängnis ist ein Schritt auf dem Weg in die Freiheit.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Laufzeit: August 2012 bis September 2015

Mehr...