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Professionell alphabetisieren: Bestandsaufnahme und Erfahrungen in vier europäischen Nachbarländern


Im Rahmen des BMBF-Projekts PROFESS haben Harald Affeldt und Frank Drecoll im April 2008 in vier europäischen Ländern Gespräche mit Expertinnen und Experten geführt. Insgesamt sind sieben umfangreiche qualitative Experten-Interviews entstanden, drei davon in England.

Schwerpunkte unserer Gespräche waren Fortbildungs-Lehrgänge und Studiengänge für Pädagog/inn/en in der Alphabetisierung und Grundbildung.

Wir haben mit folgenden Expertinnen und Experten gesprochen:

  • Alison Wedgebury, Helen Casey, Irene Schwab, London (NRDC /University of London)
  • Antje Doberer-Bey, Wien (bifeb / Netzwerk Basisbildung und Alphabetisierung)
  • Annette Hurkmans, Tilburg (Fontys Hogeschool)
  • Ward Govaerts und Eliane Peytier, Antwerpen (Karl de Grote-Hogeschool)

Die leitfadengestützen Interviews wurden mitgeschnitten und transskribiert. Zunächst wurden die Transskripte systematisch ausgewertet. Der gesamte Erhebungsprozess war ergebnisoffen im Sinne einer gegenstandsbezogenen Theoriebildung  angelegt – es ging nicht etwa darum, Hypothesen möglichst exakt zu überprüfen, wie es i.d.R. bei Fragebogen-gestützten Erhebungen der Fall ist, die sich an eine große Anzahl von Befragten richten.  Unsere Befragung zielte darauf ab, von Experten spezifische Beispiele für Studien- und Fortbildungsangebote zu erfahren. In diesem Prozess wurden veröffentlichte und graue Literatur, Dozentenhandbücher und nationale Dokumente der Weiterbildungspolitik hinzugezogen. So entstanden eine zusammenfassende Gesamtauswertung und vier separate nationale Auslandsstudien.

 

Die Gesamtauswertung ist als Beitrag in der ersten Alphabund-Broschüre erschienen und beim Waxmann-Verlag erhältlich.  Die einzelnen Länderstudien können Sie unter folgenden Links downloaden:

 

Bestandsaufnahme_Belgien.pdf

Bestandsaufnahme_England.pdf

Bestandsaufnahme_Niederlande.pdf

Bestandsaufnahme_Österreich.pdf